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Das Martin Luther Haus in Eisenach

Die achten Klassen der Regelschule in Dingelstädt machten sich im Februar auf in das Martin Luther Haus in Eisenach.


Thematisch bietet sich der Besuch an, weil das Thema der Reformation sowohl in Geschichte als auch in Religion behandelt wird.
Beladen mit äußerst viel Vorwissen wollten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen vor Ort auf die Probe stellen.
Die eine Gruppe arbeitete praktisch, indem sie selbst einen Buchdruck erstellten.

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Die andere Gruppe wurde wie zu Luthers Zeiten unterrichtet. Dabei kamen alle definitiv an ihre Grenzen. Still stehen, leise sein, lateinische Vokabeln auswendig lernen - was für ein Arbeitspensum!
Spaß gemacht hat es den Gruppen dennoch sehr. Anschließend hatten die Klassen noch Freizeit in der Innenstadt von Eisenach.

Frau Nachtwey mit den Klassen 8a und 8b

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Auf Spurensuche in der Gedenkstätte Buchenwald

 Am 14. Januar begaben sich die Klassen 10a und 10b der Regelschule in Dingelstädt zusammen mit ihren Lehrern Herr Schack, Frau Wolf und Frau Nachtwey auf Spurensuche in der Gedenkstätte Buchenwald. 

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Der Tag begann mit ziemlich regnerischem und kaltem Wetter, was uns die Bedingungen vor Ort erschwerte. Die fast dreistündige Führung war aus diesem Grund eine echte Herausforderung, denn auf dem Ettersberg bei Weimar stürmte es sehr. Bei unserem Rundgang sollten die Schülerinnen und Schüler direkt miteinbezogen werden, indem sie immer wieder Fragen beantworten und nach Lösungen suchen mussten. Viele, nicht mehr vorhandene Gebäude, konnten wir uns dennoch durch Bilder und Infotafeln vorstellen.

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 Ausstellung der Häftlingskleidung.  "Caracho"-Weg

 

So machten wir Halt an ehemaligen Bahngleisen, einer Waffenfabrik, den Baracken, dem Krematorium und dem Effektenlager, was heute als Museum genutzt wird. Dort konnten wir uns auch für einen Moment ein wenig aufwärmen. Besonders beeindruckt waren wir von den vielen gut erhaltenen Objekten, die nach der Befreiung gefunden worden sind. Auch erinnert am Eingangstor mit dem zynischen Schriftzug „Jedem das Seine“ die Uhr, welche auf 15:15 Uhr steht, an die Stunde der Befreiung durch die Amerikaner. Unser Rundgang führte uns letztendlich zum ehemaligen Caracho - Weg, dieser heißt so, weil ankommende Häftlinge mit „Caracho“ von brüllenden Männern und bellenden Hunden zum Lager Tor gehetzt wurden. Nach den vielen Eindrücken, fuhren wir zum Teil sehr nachdenklich, über das damals Geschehene, zurück.

Sarah Nachtwey, Klassenlehrerin der 10b 

 

Das jüdische Museum aus Berlin zu Besuch an unserer Schule

 

Anschauen, Anfassen, Anziehen, Riechen und Schmecken einer Jahrhunderte alten Kultur und Religion –
und dass alles an unserer Schule in unserer Aula? Kaum zu glauben, aber das jüdische Museum aus
Berlin macht es möglich. Seit einigen Jahren touren Vermittler des Jüdischen mit ihrer mobilen Ausstellung
durch Deutschland. In diesem Jahr sind sie an vielen Orten in Thüringen unterwegs. Darunter, dank der
Bewerbung unserer Lehrer, auch an unserer Schule „Johann Wolf“ in Dingelstädt.

 

JMB

 

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Zur Ausstellungseröffnung konnten sich die Schülerinnen und
Schüler erstmal vorstellen.
Duftproben mit Kräutern.
   

Gleich zwei Tage, am 17. und 18. November, zog die Ausstellung in unsere Aula. Dort konnten die 7. Und die 8. Klassen in einem dreistündigen Workshop mit der mobilen Ausstellung arbeiten. Und hier liegt die Besonderheit des jüdischen Museums Berlin on.tour – alle Ausstellungsgegenstände können selbst ausgepackt, angefasst und untersucht werden. Begleitet wurden die Schüler dabei von drei Vermittlern des Museums, Elad und Schwarz und Ani.

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In den Kisten finden sich viele interessante Gegenstände: Stoperstein, Kippa, oder die Bibel auf deutsch und hebräisch.

 

Die Ausstellungsgegenstände gehörten waren Teil verschiedener Themen wie Rituale und Feste oder Worte und Sprache. Mit Fragen wie „Wer von euch ist selbst schon einmal umgezogen?“ gelang es Elad und Johannes zum Beispiel Themen wie Orte und Migration den Schülern näher zu bringen. Sehr toll war es, dass die Schüler selbst alle möglichen Fragen an Elad und Johannes stellen durften. Elad erzählte, dass er in Israel geboren ist und beeindruckte die Schüler mit seinem fließenden Deutsch und Hebräisch -  in diese Sprachen las er aus der Schöpfungsgeschichte vor.

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Einige persönliche Dinge landeten in der Glasvitrine. Gemeinsam erstellte die Klasse ihre eigene kleine Austellung.

 

Jeder Schüler war dazu eingeladen einen persönlichen Gegenstand mitzubringen. In dem Workshop sollten sie ihre eigenen Dinge mit den Ausstellungsgegenständen in Verbindung bringen und ihr eigenes kleines Museum schaffen. So gelang es den Vermittlern die Schüler einzubinden, Fragen zu stellen und sich auf ganz individueller Ebene auf die Ausstellung einzulassen. Ein mitgebrachter Haustürschlüssel stand für eine Schülerin für ihr Zu Hause in dem sie sich sicher fühlt, ebenso wie in der Kirche und das sei für die Juden eben die Synagoge. Ein Glücksbringer, ein Kopfkissen der Oma und zerbrochene Glasscherben wurden verbunden mit Glück und Zuversicht. So entstanden in dem Workshop viele kleine Geschichten und Erinnerungen. „Es war sehr schön und wir würden gern noch mehr über das Judentum erfahren“, war das Fazit einer Schülerin der 7. Klasse.

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Eine eigene Ausstellung entsteht. Die Schüler durften die Sachen auch selbst tragen.
Johannes erklärt die Bedeutung der Kordeln am Gebetsmantel.

 

Für die älteren Schüler der Klasse 9 und 10 hielten Elad und Ani  im Wechsel Workshops zum Thema Antisemitismus und Jüdische Vielfalt in Deutschland ab. Die Schüler schauten hier kurze Filme in denen die Darsteller vier Fragen zu dem jüdischen Leben in der Gegenwart beantworten. „Wir haben einiges an religiösem Wissen gelernt“, da waren sich die Schüler in ihrem Fazit einig. Aber auch, dass Jüdischsein nicht nur mit Religion zu tun habe, alle Menschen gleich behandelt werden sollten und wir Verantwortung für alle Menschen haben – unabhängig von ihrer Religion.

Frau Hartleb und die Klasse 7a

Herbstlauf 2025

Unser traditioneller Herbstlauf stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto Karneval.

Besonders die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen zeigten viel Kreativität bezüglich ihrer Kostümwahl.

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Das DINO-TRIO

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Die Jungs aus der 8b sorgten mit ihren Dino-Kostüme für tolle Unterhaltung der ganzen Schule beim diesjährigen Herbstlauf.

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Für die gute Ton-Technik und die musikalische Unterstützung zeigte sich Lukas verantwortlich - vielen Dank dafür!

Unsere Gewinner:

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Die Sieger der am besten kostümierten Klasse: die 5c.  
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Die schnellsten Läuferinnen: Mia Strozynski, Lynn Schneider
und Fatima Mulahi, Luna Trümper.
Die schnellsten Läufer: Arash Mulahi, Leon Preis
und Henrik Fuhlrott.
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Einen Sonderpreis für Konstüm und Einsatz bekam das Dino-Trio.  

 

Für weiter Bilder bitte klicken:

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